FESTOA ist ein bildungspolitisches Festival, das von Juni bis Ende August 2025 einmal im Monat Raum für Austausch, Lernen und Diskussion bietet. In Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Workshops und bildungspolitischen Debatten werden die Themen Kultur, Politik und Wirtschaft afrikanischer Länder in den Mittelpunkt gestellt. In diesem Jahr liegt der Fokus auf Togo, einem Land mit einer engen, aber wenig bekannten historischen Verbindung zu Deutschland.

Von April bis August 2025 wurde das bildungspolitische Projekt FESTOA erfolgreich umgesetzt. Ziel des Projekts war es, Wissen über afrikanische Länder zu vermitteln, demokratische Werte zu stärken und den interkulturellen Austausch zu fördern. In diesem Jahr lag der thematische Schwerpunkt auf Togo.
Nach einer Vorbereitungsphase im April und Mai, in der Honorarkräfte akquiriert, Inhalte entwickelt und Öffentlichkeitsarbeit durchgeführt wurden, starteten die öffentlichen Veranstaltungen im Juni. Am 20. Juni 2025 fand im Afrika Haus Berlin ein Filmabend mit anschließender Podiumsdiskussion zum Thema „Die Spuren der deutschen Kolonialgeschichte in Togo“ statt. An der Veranstaltung nahmen 27 Personen teil.
Am 16. Juli 2025 wurde ein historischer Stadtrundgang in Berlin durchgeführt, unter anderem mit Stationen in der Wilhelmstraße 92. An dem Rundgang nahmen 19 Jugendliche aus der Sekundarstufe der Fritz-Karsen-Schule teil. Der Rundgang ermöglichte eine direkte Auseinandersetzung mit der deutschen Kolonialgeschichte im Berliner Stadtraum.
Der Höhepunkt des Projekts fand am 02. August 2025 im Rahmen des KENAKO Afrika Festivals am Hauptbahnhof Berlin statt. Das Programm umfasste Vorträge und Diskussionen zu Menschenrechten und zur wirtschaftlichen Situation in Togo sowie kulturelle Präsentationen. Insgesamt wurden 38 Personen gezielt erreicht; darüber hinaus kamen rund 300 Festivalbesucher*innen im Laufe des Tages mit den Projektinhalten in Kontakt.
Das Projekt wurde in Kooperation mit dem Afrika Haus Berlin, sowie den Veranstalter*innen des KENAKO Afrika Festivals und Source d’Espoir e.V. umgesetzt. Die organisatorische Zusammenarbeit mit migrantischen Vereine trug maßgeblich zum Erfolg des Projekts bei.
Das Projekt wurde durch Brot für die Welt und Katholischer Fonds gefördert.


















